How to survive a shitstorm…

Ein Shitstorm (eine Übersetzung verkneife ich hier) wird beschrieben als eine Situation in der der “Internet-Mob” über einen herfällt. Blogger und Vodafone-Werbeträger Sascha Lobo (der mit dem roten Irokesen - genau) hat nicht nur dergleichen erlebt sondern sogar schon darüber Vorträge gehalten.

Eine besondere Art des “Shitstorms” erleben Zeitungen und Zeitschriften, die im Rahmen ihrer Onlineauftritte das Kommentieren erlauben. Die (vermeintliche) Anonymität der User führt dann zu Auffälligkeiten, die kaum zu beherrschen sind.

Die “Süddeutsche” hat etwa wie folgt reagiert:
“Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser “Freeze” gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage.”

Obiges Zitat ist einem beliebigen Artikel der SZ vom Tage entnommen.

Einen interessanten neuen Weg geht eine US Zeitung. Hier zahlt man für die Kommentarmöglichkeit (!)
Nach den Details auf dieser Website geht es - anders als vielleicht zuerst erwartet - wohl eher nicht um eine neue Einnahmequelle. Aber lesen Sie selbst.

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