Archive for the ‘Allgemein’ Category

Neues von “Der Internetfalle”: eMail-Lesen wird jetzt Pflicht…

Montag, Juli 19th, 2010

….zumindest wenn es nach der Deutschen Post geht. Wer sich - etwa durch die Aussicht auf einen Preisausschreibengewinn - mal eben leichtfertig zum neuen “E-Post-Brief”-Dienst dort anmeldet sollte dringend mal die Nutzungsbedingungen lesen, dort steht tatsächlich:

“Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen Machtbereich an, […]. Der Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren. Von einer regelmäßigen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS  mit elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher spätestens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen. Beim Geschäftskunden ist von einer regelmäßigen Kenntnisnahme bei Eingang innerhalb der üblichen Geschäftszeiten am gleichen Werktag auszugehen,[…]”

Unter Umständen macht man damit eine Büchse auf, die man lieber (solange wie möglich)  geschlossen lassen sollte.

How to survive a shitstorm…

Samstag, Juli 17th, 2010

Ein Shitstorm (eine Übersetzung verkneife ich hier) wird beschrieben als eine Situation in der der “Internet-Mob” über einen herfällt. Blogger und Vodafone-Werbeträger Sascha Lobo (der mit dem roten Irokesen - genau) hat nicht nur dergleichen erlebt sondern sogar schon darüber Vorträge gehalten.

Eine besondere Art des “Shitstorms” erleben Zeitungen und Zeitschriften, die im Rahmen ihrer Onlineauftritte das Kommentieren erlauben. Die (vermeintliche) Anonymität der User führt dann zu Auffälligkeiten, die kaum zu beherrschen sind.

Die “Süddeutsche” hat etwa wie folgt reagiert:
“Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser “Freeze” gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage.”

Obiges Zitat ist einem beliebigen Artikel der SZ vom Tage entnommen.

Einen interessanten neuen Weg geht eine US Zeitung. Hier zahlt man für die Kommentarmöglichkeit (!)
Nach den Details auf dieser Website geht es - anders als vielleicht zuerst erwartet - wohl eher nicht um eine neue Einnahmequelle. Aber lesen Sie selbst.

“The Internet is completely over”

Mittwoch, Juli 7th, 2010

Wer erinnert sich noch an Prince, oder “The artist formerly known as…”. Im Augenblick ist er wieder in Europa auf Tour, was sogar die FAZ zu einer Rezension treibt. Interessanter finde ich das Interview in UK in dem sein Verhältnis als Künstler zum Internet durchscheint: “The internet is completely over. The internet is like MTV. At one time MTV was hip and suddenly it became outdated. Anyway, all these computers and digital gadgets are no good. They just fill your head with numbers and that can’t be good for you.”
Mehr dazu hier.

Nur damit Sie nachher nicht sagen, ich hätte Sie nicht gewarnt! ;-)

Neu zur Buchmesse 2010: “Die Internetfalle”

Dienstag, Juni 22nd, 2010


Heute morgen habe ich das Manuskript beim Verlag abgeliefert. Nach den üblichen Problemen auf den letzten Metern (Word gerät in unkontrollierbare Zustände, Tastatur gibt sprichwörtlich den Geist auf, Kaffeebohnen gehen aus), freue ich mich den Termin gehalten zu haben. Natürlich ist die Arbeit damit noch nicht beendet. Warum dauern eigentlich solche Arbeiten immer genau so lang wie man maximal dafür Zeit erübrigen kann? Mehr zum Inhalt an dieser Stelle in Kürze.

Mit LTE wird alles ganz toll (oder auch nicht)

Donnerstag, Juni 17th, 2010

Liebe Provider von UMTS-Datenübertragung !
Als Vielreisender und eifriger Nutzer darf ich ein offenes Wort an Sie richten:
Ihre Versprechungen (speziell was Datenraten in HSDPA etc angeht) sind durchweg haltlos. 3 von 4 deutschen Netzen habe ich persönlich über die letzten Monate hin ausprobiert. Am Flughafen, in der Grosstadt, auf der sprichwörtlichen Grünen Wiese…. Nirgendwo und zu keinem Zeitpunkt habe ich (mit verschiedenem Equipment) Datenraten erreichen können, die besser waren, als das was jeder DSL1000-Anschluss tagein und tagaus zuverlässig liefert. Von unglaublichen Latenzzeiten und Zwangsproxys will ich gar nicht reden.
Auch scheint das bisschen Performance tageszeitbezogen erheblich zu differieren bis hin zur vollkommenen unbrauchbarkeit von netto 100bit/s - fast so gut wie jedes Byte einzeln beim Namen begrüsesen!
Nach üblichen SLA-Mass-Stäben für Telekommunikationsprodukte ist die Verfügbarkeit eine Katastrophe und der Serviceverantwortliche sollte den Hut nehmen.

Und da wollen Sie uns - liebe Provider - versprechen mit LTE wird alles besser und bald gibt es 100Mbit/s über die “Luftschnittstelle”? Mit Ihrem Messequipment werden Sie das sicher irgendwann mal so getestet haben. Was davon beim Kunden ankommt? Ich werde es sicher nicht probieren solange Sie nicht Ihre Hausaufgaben beim UMTS gemacht haben.

gezeichnet: Ihre Kernzielgruppe

Mein neues Buch - oder: “warum es hier so ruhig zugeht”

Freitag, Mai 14th, 2010

Die Internetfalle Buchtitel Buchcover

Da ist es das Cover meines neuen Buches. Hiermit sind die Gerüchte offiziell bestätigt.  Und damit auch der Grund bekannt, warum es in diesem Blog so lange schon so ruhig zugeht. Der Fokus liegt nun bei mir eben auf “Langtext”. Erscheinungstermin (voraussichtlich) zur Buchmesse in Frankfurt/Main (Oktober).

Das schreibt der Verlag in seiner nun erschienen Ankündigung für den Buchhandel zum Buch:

„Im Internet bin ich anonym, ich kann tun und lassen
was ich will“ – „Facebook, Google und XING wissen alles
über mich“. Diese beiden Aussagen illustrieren die
Bandbreite der Vorstellungen, die sich in den Köpfen der
Nutzer festgesetzt haben, wenn es um die Fragen der
„Digitalen Ichs“ im Online-Zeitalter geht.
30 Millionen Menschen nutzen allein in Deutschland
soziale Netzwerke im Internet. Aber kaum jemand kennt
die Hintergründe und Zusammenhänge der Web 2.0-
Welt, jenseits immer wiederkehrender Pressemeldungen
über Datenklau, Cyberstalking, Identitätsdiebstahl und
Online-Mobbing.
Thomas R. Köhler – Internetunternehmer der ersten
Stunde – zeigt, dass „Digitale Identität“ kein Debattierfeld
für Theoretiker ist, sondern jeden Nutzer etwas
angeht.
„Die Internetfalle“ liefert einen Blick hinter die Kulissen
der Webwelt. Konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen
für den Umgang mit den eigenen Daten im
Internet tragen nicht nur dazu bei, Risiken zu beherrschen
und typische „Internetfallen“ zu vermeiden,
sondern helfen, Chancen zu erkennen und für sich zu
nutzen.

Ein Hinweis für Eventplaner: Der erste Vortrag zum Thema des Buches findet bereits im Juni bei einem Kundenevent in Süddeutschland statt (hier war die Kundenanfrage praktisch schneller als die Verlagsankündigung).  Sollten Sie eine Veranstaltung für den Herbst planen so können Sie - wie auch schon bei den bisherigen Büchern - Sonderauflagen für Ihre Teilnehmer ordern. Diese stehen mit offiziellen Erscheinungstermin zur Verfügung. Zu Konditionen sprechen Sie mich bitte direkt an. Für Vortragsbuchungen wie üblich die Agentur.

Wir basteln uns eine Denial-of-Service Attacke, heute in Sachen Webvideo

Mittwoch, März 31st, 2010

Gerade läuft auf ARD eine Talkshow mit dem Scientology-Pressesprecher. Vor wenigen Minuten nannte er eine Webadresse, auf der man eine “Klarstellung” zu einem ARD-Fernsehfilm sehen können soll. Also angeklickt und rein….

….. ich warte….und warte…. und sehe einen Hinweis, dass der Beitrag in 30 Sekunden starten soll… nach ca. 5 Minuten kommt dann eine Textnachricht “schlechte Internetverbindung”
(ja klar, das war mir als T-Entertain-Kunde bisher wohl  nur noch nicht aufgefallen ;-)

…jetzt steht an gleicher Stelle nur noch “…restart” (aber wie und wo bleibt offen…)

Stattdessen steht am Ende der Seite ein Werbehinweis fuer “Lastminute Balearen” (dieser Link funktioniert).

Fazit: Wie bei früheren Beispielen für hausgemachte Webprobleme (Ich sag nur “Buecherwurm”, “WIN7 Vorverkauf),… hätte man nur für das richtige “Sizing” sorgen müssen oder einfach jemand fragen können der was von Webanwendungen versteht…

Gute Nacht!

Alles rennt, drängt zur Cloud…

Samstag, März 20th, 2010

….möchte ich fast vermuten, wenn ich die noch immer anhaltenden Reaktionen auf das Executive Program Cloud Computing der Computerwoche sehe. Aus aktuellen Anlass daher der Hinweis. Die Slides finden Sie auf dem Server von IDG. Den Link zum Download haben Sie - wenn offiziell angemeldet - zwischenzeitlich per Mail erhalten. Für alle anderen Fragen rund um mein Thema “Lessons Learned” können Sie mich natürlich jederzeit gerne kontaktieren.

Small Business = Beschränkte Telefonie?

Donnerstag, März 18th, 2010

Einer der interessanten Nebenwirkungen des VoIP/UC-Booms der letzten Jahre wurde mir gerade erst gewahr. Man bekommt nun auch für kleine Unternehmen professionelle TK-Systeme zu überraschend günstigen Konditionen.

Der geneigte Leser weiss natürlich längst, dass mein Fokus auf Grosse Unternehmen und Multinationals liegt, aber dennoch muss man ab und an in Sachen Eigenbedarf und “Family & Friends” aktiv werden. In meinem Fall ging es um das Unternehmen, dem ich als Aufsichtsrats-Vorsitzender vorstehe.

Hier habe ich nun - nach kurzem Marktscan - eine Octopus Open 230 Basisangebot (samt 2 Systemtelefonen, Mobilintegration und Voicemail - basierend auf Alcatel-Lucent Equipment) beim Small Business Vertrieb der Deutschen Telekom geordert. Installiert wurde letzte Woche vom Telekom-Kundendienst - reibungslos binnen weniger Stunden, inklusive Migration des Internetzugangs zur DTAG und Einbindung zweier Iphones in das System.
Eine Konferenzeinheit (auf Basis Konftel)  habe ich gerade noch nachgeordert.

Das Ergebnis: Professionelle Gesprächsfunktionalität auch für das Kleinbüro, einfach ausbaubar zum überschaubaren Preis (899 +Mwst + Installation).

“Full House” beim AutomotiveDAY

Samstag, März 6th, 2010

Mehr als voll war es - trotz groesstmoeglichem Raum - am MI beim von mir moderierten AutomotiveDAY der Zeitschrift AutomotiveIT. Ein kurzer Nachbericht findet sich hier. Aufgrund einiger Nachfragen: Die Slides werden zum Download bereitgestellt und stehen in ca 10 Tagen zur Verfuegung. Alle registrierten Teilnehmer werden automatisch per Mail über die Downloadmodalitäten informiert.

Vom Ende des “opt out”

Montag, Februar 22nd, 2010

Seit Jahren wird es behauptet, man koenne durchaus seine Daten im Griff behalten, immer fleissig “opt out” nutzen und damit die Weitergabe/Weiternutzung verhindern. Erfahrene Internetnutzer wissen, dass das so nicht wahr ist. Schon beim eMail ist das Thema zweifelhaft. Eine Adresse die einmal raus ist, landet über kurz oder lang auf einem  Spamverteiler und dann…. Dabei reicht es meist aus, dass ein Dritter diese unbedacht verwendet (etwa in dem er eine Mail mit vielen adressaten ueber Cc: versendet und ein vierter oder fuenfter sich ueber die neuen Daten freut).  Ob das der urspruengliche Nutzer wollte ist unwahrscheinlich und fuer den weiteren Verlauf unerheblich.

Jetzt gewinnt das Thema eine neue Dimension: Ob Google Buzz oder Facebook, aehnlich wie die Spammer seit “Internetgedenken” vorgehen, werden mal eben alle Kontaktdaten derer man habhaft werden kann gesammelt und verwendet, natuerlich nur um einem Mehrwert fuer den Nutzer zu generieren,  ja schon klar ;-(

Wir stehen am Anfang einer “Zeit ohne Geheimnisse” - es hat sich nur noch nicht zu allen durchgesprochen.

Off Topic: Toyota Chef fährt mit Audi weg

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Nun, die Japaner sind auch nicht mehr das, was sie mal waren zumindest in den in Europa verbreiteten Klischees.

Nachdem das Debakel um Fussmatten und Gaspedale und jetzt nach Presseberichten auch die “eingeschränkte Tauglichkeit der Prius-Bremsen für unebenen Untergrund” öffentlich rauf und runter diskutiert werden hätte ich eine deutliche Entschuldigung erwartet, aber wie Branchenmedien melden war es eher so la la und keineswegs wie einige Kommentare auf der Website wenig geschmackssicher fordern ein ritueller Selbstmord.

Da ist es doch nur konsequent wenn Herr Toyoda anschliessend mit dem Audi wegfährt, oder?

Was das ganze mit dem Thema dieses Blogs zu tun hat. Einerseits ist es natürlich off topic, andererseits das beste Beispiel für schlechte Unternehmenskommunikation seit langem! Den netten Kommentar der “DailyShow” finden Sie hier.

CarICT - jetzt mit Apps

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Jetzt ist es raus, was wir vielfach bereits in den letzten Jahren diskutiert haben. Der Autozulieferer Continental und T-Systems werden einen speziellen CarPC mit Android-Betriebssystem vorstellen auf dem sich verschiedene Apps bereitstellen lassen. Erster Bericht dazu hier.

Mehr Details gibt es zu gegebener Zeit in diesem Blog. Auch und insbesondere zu der Frage wie das Sicherheitskonzept aussieht - meiner Meinung das zentrale Problem des Einsatzes einer jeden offenen Architektur in einer sicherheitssensiblen Umgebung, wie hier zum Beispiel einem Automobil.

Über den Wolken…

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Ganz und gar nicht abgehoben war die Diskussion beim Computerwoche Executive Program Cloud Computing am letzten Donnerstag im Büsing Palais Offenbach.

Aufgrund der vielen Anfragen nach meinen Vortragsslides. Bitte achten Sie auf Ihren Maileingang. Sie erhalten den Zugang zu allen freigegebenen Unterlagen (auch meinen natuerlich) per Mail direkt von der Computerwoche. Für weitergehende Fragen stehe ich gerne parat.

Does QoS matter?

Dienstag, Januar 19th, 2010

Wie wichtig ist Ihnen Qos bei der Vernetzung Ihrer Standorte?

Ist ihnen das billigste (Internet-basierte Vernetzung) gut genug? Setzen Sie auf Ethernet im WAN (Einfachheit siegt)? oder fokussieren Sie auf (relativ teure) QoS-gesicherte Verbindungen á la MPLS? Oder setzen Sie (fein ausdifferenziert) auf einem Mix, je nachdem um die Anbindung welcher Standorte es geht?

Klar ist, ungeachtet aller Unkenrufe und Ankündigungen eines unmittelbar bevorstehenden zusammenbruchs des Internets, ist in vielen Fällen ein Internet-VPN ausreichend und zeitlich begrenzte Einschränkungen nimmt man solange gerne hin, solange der Preisabstand zum Alternativprodukt so enorm ist.

Meine Prognose daher für 2010 in Sachen WAN: MASSIVER PREISVERFALL bei allen WAN-Dienstangeboten. Der Preisabstand zu Internet-VPNs wird sich reduzieren.

Gute Zeiten für die Neuauschreibung Ihres WANs - fragen Sie uns :-)

automotiveDAY@CeBIT…jetzt aber schnell ;-)

Samstag, Januar 16th, 2010

Wie bereits berichtet (und über meine XING-Statusmeldungen verbreitet) werde ich im Rahmen der CeBIT2010 den AutomotiveDAY - den wichtigsten Kongress für Informationsverarbeitung der Automobilbranche - moderieren. Die Vortragenden sind: BMW – CIO Karl-Erich Probst, Brose – CIO Christian Ley, Daimler – CIO Dr. Michael Gorriz, Ford – IT-Bereichsleiter Hans-Joachim Heister, HP - Senior Director Automotive Oliver Bahns, IBM – Vice President Automotive Ekkehard Ludewigs, MAN – Head of Corporate IT Peer Stauske , Porsche – Leiter Informationstechnologie Dr. Sven Lorenz, T-Systems - CSO Joachim Langmack. Man könnte auch sagen “das Who is Who der AutomotiveIT” (wie einer der ersten für 2010 angemeldeten Gäste es mir gegenüber ausgedrückt hat).

Knapp 6 Wochen vor dem Termin sind nun bereits 3/4 der zur Verfügung stehenden Plätze im Auditorium vergeben.  Die Vorbereitungen sind im vollen Gange. Über diesen Link können Sie sich noch anmelden(solange Plätze verfügbar sind). Ich freue mich, auf Ihren Besuch.

  Abb: Cover Zeitschrift: AutomotiveIT

Neues Seminar UC&C

Dienstag, Januar 12th, 2010

Werte Leser! Nach dem grossen Erfolg der bisherigen Seminare zum Thema Unified Communications starte ich mit der Computerwoche nun eine Neuauflage. Dabei kommt auch das Thema Collaboration besondere Bedeutung. Daher auch UC&C für “Unified Communications und Collaboration”. Details und Termin finden Sie - wie immer - hier.

Falls Sie sich schnell entscheiden können. Bis 15.01. kann man sich noch den Frühbucherrabatt der Computerwoche sichern. Einfach direkt auf der Website anmelden.

Neues von der “Entstofflichung” des Contents

Montag, Dezember 28th, 2009

Nun ist es also passiert: Amazon hat - nach Pressemeldungen - im gerade beendeten Weihnachtsgeschäft 2009 erstmals mehr elektronische Bücher verkauft als gedruckte Exemplare. Interessant. Wie verschenkt man denn ein eBook? Kann man das Umtauschen? Nur für den Fall dass man statt der Romantrilogie lieber was nützliches, etwa über “Heimvernetzung”, hätte?

Darauf habe ich keine Antwort.

Aber in Sachen Heimvernetzung gibt es interessantes. Bei mir hat sich SONOS breitgemacht (siehe www.sonos.com).  Das System integriert Radiostationen, Musikdienste (Last.fm, Deezer, …) und erlaubt Zugriff auf im LAN gespeicherte Musikdateien (einfache Netzwerkfreigabe genügt).
Als Controller verwende ich die von SONOS kostenfrei bereitgestellte Software für den iPod Touch (natürlich auch iPhone).

Alles funktioniert auf Anhieb. Ohne grossen Konfigurationsaufwand. Ohne Anleitung. Intuitiv Fantastisch!

Von der bestehenden aufwendigen Anlage an die der SONOS Zone Player angeschlossen wird braucht man damit nur noch Verstaerker und Lautsprecher….

Warum kommen die etabierten Anbieter nicht auf sowas? Findet Innovation tatsächlich nur in StartUps statt?

Foto: Mobilitysite

Nervige Geschäftsmodelle - 1 Crapware

Sonntag, November 1st, 2009

Haben Sie kürzlich einen neuen Laptop gekauft? Wenn ja, dann kennen Sie das Problem: Eine Vielzahl von Programmen (überwiegend Trial-Versionen oder Demos) sind - wenn Sie Pech haben - bereits vorinstalliert und verlangen Aufmerksamkeit (und nach wenigen Tagen auch Geld). Gelegentlich lasse ich mich von guten Freunden dazu ueberreden, einen Rechner einzurichten und sehe dabei unglaubliches - teilweise bringen die Systeme bis zu 30 zusätzliche “Anwendungen” mit. Der übliche Weg über Deinstallation hinterlässt Trümmer also liegt es nahe, mittels der System-CDs den Rechner ganz neu aufzubauen. Aber da ist zunehmen der fehlende Datenträger vor, d.h. es gibt erst gar keine Betriebsystem- und Treiber-CD sondern stattdessen eine Recovery-CD oder - besonders dreist - eine Aufforderung nach dem Systemstart, eine Recovery-CD anzulegen, etwa bei meinem Vaio P11 Netbook (das natürlich gar kein entsprechendes Laufwermerk mitbringt).

PCProUK hat dazu einen interessanten Beitrag, der hier verlinkt ist.

Hintergrund der grassierenden “Vorinstallieritis” ist natürlich die Tatsache, dass PC Hersteller sich noch ein paar Euro dazuverdienen wollen (die sie von den Softwarecompanies erhalten, wenn sie deren Produkte vorinstallieren.

Natürlich könnte man etwa auch einwenden, dass ein Virenschutz ohnehin obligatorisch ist, aber wer jemals die Preise verglichen hat zwischen - sagen wir Norton im Laden und einer Norton-Lizenzverlängerung Online reibt sich nur noch die Augen.

Wie kann man sich nun davor schützen: Meine Grundlegende Erfahrung ist: Businessgeräte kaufen erspart manche Vorinstallation /z.B. bei Fujitsu hatte ich bisher immer sehr saubere Systeme, bei Low-Cost-Systemen findet man zumindest ab und an mal eine Kombination aus Orginal-OS-CD und vollständiger Treiber-CD so dass man sich den Crapware-Teil sparen kann. Was am besten funktioniert, aber nur für Fortgeschrittene empfohlen werden kann, ist der separate Erwerb von Rechnern und Betriebssystem. Vielleicht konnten Sie ja gerade eine WIN7-DVD im Vorverkauf ergattern? Warum dann nochmal ein OS mit dem PC kaufen?

Nervige Geschäftsmodelle - die Serie

Sonntag, November 1st, 2009

Die schöne neue ICT-Welt bring auch eine Reihe von für den Anwender nervtötende Geschäftsmodelle mit sich. Ich will versuchen, in loser Folge die schlimmsten Auswüchse hier in diesem Blog  zu charakterisieren - natuerlich samt Empfehlungen,  wie man sich weitgehend davon fern hält.