Die heutige Ausgabe von „Galileo“ dem bekannten Pro7-Infomagazin hat erneut (und damit zum dritten Mal) ein Statement von mir (Beitrag ist geplant, „subject to change without notice“). Diesmal geht es um „Stille SMS“ aus Fahndungsmittel. Regelmäßige Besucher meiner Homepage und häufige Galileo-Zuseher kennen das Thema natürlich – aus meinem Auftritt im Beitrag „Wie spüren Fahnder Terroristen auf?“ (hier auf der Medienseite verlinkt). Ich darf an dieser Stelle betonen, dass ich den Einsatz von Überwachungstechnologie wie „stille SMS“ und „IMSI-Catcher“ zur Verfolgung von Straftätern und Terroristen klar befürworte. Die Kriminalität des 21 Jahrhunderts lässt sich nicht hinreichend mit den Mitteln des Postkutschenzeitalters verfolgen. Die Kollegen von der Geschwindigkeitsüberwachung stehen ja auch nicht mit der Stoppuhr am Strassenrand (naja in Frankreich manchmal schon noch 😉   Als Dozent für das Institut für Kriminologie der Uni Hamburg (Cybercrime) und für die Hanns Seidel Stiftung (Weiterbildung für Kriminalpolizei) wie auch als Autor eines Buchbeitrags für ein von einem bekannten Wissenschaftler der Hochschule der Polizei herausgegeben Standardwerk versuche ich mein Wissen, da wo es für uns als Gesellschaft wichtig ist, weiterzugeben.
Was ich klar ablehne: „Überwachung als Geschäftsmodell“ – siehe dazu mein Buch „Die Internetfalle“ (2010 zuerst bei Frankfurter Allgemeine Buch erschienen, zwischenzeitlich natürlich neu aufgelegt). Hier brauchen wir klare Regelungen gegen die Übergriffigkeit verschiedener Internetkonzerne.